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Bilder des Monats

August 2014

Nur ein einziges Mal hat es im August im Kinderdorf geregnet und da auch nur wenige Minuten, ansonsten jeden Tag Sonne satt. Und damit man die nicht satt bekommt und weil auch noch Schulferien waren, stand das Planschen im Wasser ganz oben auf der Wunschliste der Kinder. Besonders bei den Kleinen war es für Viele das erste Mal, dass sie sich diesem Element anvertrauten. Mit dem Vertrauen so ganz ohne Boden unter den Füßen ist das freilich so eine Sache. Und während Sandu sich schon bald fast zu sehr auf die Schwimmflügel verlässt, klammert sich nicht nur Dinu zunächst lieber am Hals vom Lokuthatha fest. Ganz klar, das Planschbecken im Kinderdorf war der Volltreffer des Monats.  

July 2014

The saying “Good things take time” is definitely true for the pictures which children of the fifths class of the Gymnasium in Raubling created with their art teacher. Since the Tsunami catastrophe teachers and pupils from this Gymnasium support our work with many activities, thus setting one of the few examples of real sustainable help and partnership. So the Gymnasium has its own working group "School without Borders" and every four years they organize a charity run, the so called “run without frontiers” (www.gym-raubling.de), whose proceeds are partly also used to support Little Smile. Let’s get back to the painting activity of the class 5c: The subject was: “What do we wish Little Smile’s children?” The pictures were traveling two month by mail until finally in mid July they arrived in the children’s village Mahagedara. Joy and surprise were great when the children saw the pictures with chairlifts and snow-covered mountains. Then our children spontaneously sat down to draw pictures of their home without snow and chairlifts but with elephants and many monkeys. These pictures will now start their journey around half the world to get to the Upper Bavarian Raubling.

Juli 2014

„Gut Ding braucht Weile“ und bei den Bildern, die Kinder der fünften Klasse des Gymnasiums in Raubling mit ihrer Kunstlehrerin erarbeitet haben, trifft dieses alte Sprichwort. Seit der Tsunami-Katastrophe unterstützen Lehrer und Schüler dieses Gymnasiums mit vielen Aktionen unsere Arbeit und geben so eines der seltenen Beispiele wirklich nachhaltiger und partnerschaftlicher Hilfe. So gibt es im Gymnaisum eine eigene Arbeitsgruppe Schule ohne Grenzen, alle vier Jahre im Juli findet der „Lauf ohne Grenzen“ statt (www.gym-raubling.de), mit dessen Erlös auch Little Smile unterstützt wird. Zurück zur Malaktion und der 5c: Das Thema der Malaktion: Was wünschen wir den Kindern von Little Smile. Fast zwei Monate waren die Bilder auf dem Postweg, bis sie dann Mitte Juli im Kinderdorf Mahagedara ankamen. Und da war die Freude groß und auch das Erstaunen, etwa über Sessellifte und schneebedeckte Berge. Spontan haben sich  unsere Kinder hingesetzt und Bilder gemalt von ihrem Zuhause, ohne Schnee und Sessellift, dafür mit Elefanten und vielen Affen. Diese Bilder werden nun ihre Reise um die halbe Welt antreten ins oberbayerische Raubling.

Juni 2014

Die wahren der Helden der Ärmsten des Landes sind häufig die Großmütter. Wenn die Familien zerbrechen sind es oft die alten Frauen, die sich der Kinder annehmen, gleichwohl sie selbst in bitterer Armut leben. Dann aber kommt der Tag, an dem sie die schwere Last nicht mehr alleine tragen können, wie diese alte Tamilin. Das kleine Mädchen auf ihrem Arm war nur wenige Tage alt, als die Mutter unter rätselhaften Umständen ums Leben kam. Niemand kümmerte sich um die Kleine, nur die alte Großmutter, die aber selbst keine Bleibe hat. Als sie keinen Ausweg mehr, sah klopfte sie ans Tor des Kinderdorfes Mahagedara.

Mai 2014

Das schönste Vatertagsgeschenk! Obwohl in Sri Lanka der Vatertag nicht am Donnerstag, den 29. Mai gefeiert wird, bekam Michael Kreitmeir just an dem Tag, an dem Väter in seiner deutschen Heimat feiern und sich feiern lassen, das schönste Geschenk, das man sich nur vorstellen kann: Sanduni und Yenuri, die zweijährigen Zwillingsschwestern. Fröhliches Kinderlachen hatte bisher in ihrem kurzen Leben keinen Platz, das soll und wird sich in Little Smile ändern. Unsere junge Betreuerin Anusha und die 12jährige Saral hatten die Kleinen sofort ins Herz geschlossen und versprachen ihrem Lokuthatha, gut auf die neuen Geschwister aufzupassen.

April 2014

Doppeltes Wiedersehen nach langer Zeit! 12 Jahre ist es her, dass Sumalee ihren Vater in Sri Lanka besucht hat. Kurz vor Ostern kam sie mit ihrem Bruder Manuel im Kinderdorf an und erlebte eine völlig neue Welt als die, die sie als Teenager bei ihrem letzten Besuch verlassen hatte. Der erste Weg freilich führte die drei zur Urne der Mutter und Großmutter Maria Kreitmeir in der kleinen Marienkapelle des Kinderdorfes. 2002 hatten sie mit ihren Großeltern noch gemeinsam hier im Kinderdorf Ostern gefeiert.

März 2014

Die Trockenzeit neigt sich – hoffentlich – dem Ende zu. In den letzten drei Monaten hat es kaum geregnet, Wasser ist sogar in den Bergen kostbare Mangelware. Umso größer die Freude, wenn die Kinder am Sonntagnachmittag ein Flussbad nehmen dürfen. Und weil in unserem eigenen Naturschutzgebiet nur die Affen das lustige Treiben beobachten, können die Mädchen völlig ungestört und fröhlich im kühlen Wasser plantschen oder sich am Dschungelstrand im Sand eingraben.

Februar 2014

Jedes Kind hat ein Recht auf Freude, auf Glück. Glück aber kann nur da entstehen, wo Vertrauen ist, wo wirklich niemand lügen und betrügen muss. Kinder, die in Heimen landen, wurden fast immer schwer enttäuscht, oft an Leib und Seele verletzt. Als Erzieher(in) darf man da nicht jedes Wort, jede Reaktion auf die Goldwaage legen, viele der Kinder reagieren mit Verweigerung und Wut, andere ziehen sich zurück. Ihnen einen geraden Weg vorleben, immer und immer wieder den Weg zeigen nach oben, da wo es weitergeht, wo das Leben Freude macht, mit unendlicher Geduld, getragen von Verständnis und genährt von der Überzeugung, dass jedes Kind auch ein Recht hat geliebt zu werden!

Januar 2014

„Jedes Kind hat das Recht darauf Kind sein zu dürfen, auf ein Lächeln!“ Wir glauben, dass dies nur möglich ist, wenn jedes Kind seine Kindheit an einem Ort verleben kann, an dem es sich angenommen weiß, wo es sich daheim fühlt. Fünf Jahre im Kinderdorf Mahagedara haben aus Welli ein glückliches, vertrauensvolles, optimistisches Mädchen werden lassen. Und darum muss es auch weiter Kinderheime in Sri Lanka geben, die Kindern wirklich eine Heimat bieten.

Dezember 2013

Im Wunder von Bethlehem hat Gott das Licht der Hoffnung zu uns gesandt, damit wir es weiterschenken und so zum Licht füreinander werden. Kindern die verlorene Kindheit zurückgeben, ihnen ein Lächeln schenken, eines das aus ihren oft verletzten Seelen kommt. Wenn dies geschieht, oft erst nach vielen Jahren, dann wird der, der gibt, weihnachtlich beschenkt.