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Bilder des Monats

März 2014

Die Trockenzeit neigt sich – hoffentlich – dem Ende zu. In den letzten drei Monaten hat es kaum geregnet, Wasser ist sogar in den Bergen kostbare Mangelware. Umso größer die Freude, wenn die Kinder am Sonntagnachmittag ein Flussbad nehmen dürfen. Und weil in unserem eigenen Naturschutzgebiet nur die Affen das lustige Treiben beobachten, können die Mädchen völlig ungestört und fröhlich im kühlen Wasser plantschen oder sich am Dschungelstrand im Sand eingraben.

Februar 2014

Jedes Kind hat ein Recht auf Freude, auf Glück. Glück aber kann nur da entstehen, wo Vertrauen ist, wo wirklich niemand lügen und betrügen muss. Kinder, die in Heimen landen, wurden fast immer schwer enttäuscht, oft an Leib und Seele verletzt. Als Erzieher(in) darf man da nicht jedes Wort, jede Reaktion auf die Goldwaage legen, viele der Kinder reagieren mit Verweigerung und Wut, andere ziehen sich zurück. Ihnen einen geraden Weg vorleben, immer und immer wieder den Weg zeigen nach oben, da wo es weitergeht, wo das Leben Freude macht, mit unendlicher Geduld, getragen von Verständnis und genährt von der Überzeugung, dass jedes Kind auch ein Recht hat geliebt zu werden!

Januar 2014

„Jedes Kind hat das Recht darauf Kind sein zu dürfen, auf ein Lächeln!“ Wir glauben, dass dies nur möglich ist, wenn jedes Kind seine Kindheit an einem Ort verleben kann, an dem es sich angenommen weiß, wo es sich daheim fühlt. Fünf Jahre im Kinderdorf Mahagedara haben aus Welli ein glückliches, vertrauensvolles, optimistisches Mädchen werden lassen. Und darum muss es auch weiter Kinderheime in Sri Lanka geben, die Kindern wirklich eine Heimat bieten.

Dezember 2013

Im Wunder von Bethlehem hat Gott das Licht der Hoffnung zu uns gesandt, damit wir es weiterschenken und so zum Licht füreinander werden. Kindern die verlorene Kindheit zurückgeben, ihnen ein Lächeln schenken, eines das aus ihren oft verletzten Seelen kommt. Wenn dies geschieht, oft erst nach vielen Jahren, dann wird der, der gibt, weihnachtlich beschenkt.

Mai 2013

Am Freitag den 24. Mai ist es wieder so weit: Das Vesakhfest, das an die Geburt, die Erleuchtung und das vollkommene Verlöschen des Buddha Siddhartha Gautama erinnert wird mit bunten Laternen und viel Lichtern gefeiert. Auch im Kinderdorf haben alle Kinder fleißig gebastelt. Stolz zeigen Mahaluxmi, die junge Betreuerin und Samadi, das älteste Mädchen im Wisdomhaus der kleinen Mädels, was sie in der vergangenen Nacht zusammengeklebt haben. Bild vergrößern

April 2013

Im April ist es auch für Niroshani und Welli so weit. Die erste Regelblutung markiert einen völlig neuen Abschnitt in ihrem Leben. In Sri Lanka, besonders bei den Tamilen, wird dieses Ereignis mit einem großen Fest gefeiert. Niroshani, rechts im rosa Kleid, wurde vor 12 Jahren als nicht einmal Einjährige völlig unterernährt und verwahrlost von Michael Kreitmeir aus dem Dschungel ins Kinderdorf gebracht, Welli kam vor 4 Jahren aus einem Teepflückerdorf, wo sie und ihre beiden Schwestern nicht mehr sicher waren. Heute sind die beiden jungen Damen einfach nur glücklich und auch froh darüber, dass sie es als gute Freundinnen irgendwie gleichzeitig geschafft haben und so zusammen feiern können. Bild vergrößern

März 2013

Die letzten Schritte auf einem langen und schweren Weg. Michael Kreitmeir und Shiran Silva (im schwarzen Anzug) verlassen das Kultur- und Begegnungszentrum in Pilane, das sie wenige Momente zuvor an den Leiter des Buddhistischen Kulturzentrums in Colombo Ven.Kirama Wimalajothy Thero übergeben haben. Zwar wird die Little Smile Association auch in Zukunft die buddhistischen Mönche hier mit Rat und Tat unterstützen, die Verantwortung für diesen einmaligen Ort der Meditation und Begegnung freilich liegt seit dem 9. März um 11:15 a.m. in den Händen der Mönche. Bild vergrößern

November 2012

Sie sind winzig und kaum in der Lage den Schulranzen zu schleppen und doch wird im Januar 2013 auch für Merci, Malit und Amisha (von links) der Ernst des Lebens beginnen. Ende November gingen die knapp Fünfjährigen zum ersten Mal in ihrem Leben zum Schnuppern in die singhalesische Schule. Während Malit danach strahlte, war Merci eher skeptisch, Amisha dagegen konnte der ungewohnten Welt nichts abgewinnen und verkündete kurz und bündig: „Die Schule ist nicht gut!“ Bild vergrößern

Oktober 2012

Erinnerungen am eine glückliche Kindheit. Viele Jahre hat Rebeka im Kinderdorf gelebt, hat hier eine Menge gelernt auch Fahrradfahren und Schwimmen. Ihr Spitzname war Mogli, weil sie dem kleinen Jungen aus dem Dschungelbuch so ähnlich war. Irgendwann kam die verschollene Mutter aus dem Mittleren Osten zurück und glaubte, sie könne wieder selbst für ihr Kind sorgen. Rebeka musste mit ihr gehen aber Niemand konnte und kann ihr die schöenen Erinnerungen wegnehmen und auch nicht die Zuversicht, die ihr hier geschenkt wurde. Und so ist es ganz selbstverständlich, dass die heute 14jährige so oft wie möglich ihre Little Smile Familie besucht. Und auch wenn sie gewaltig gewachsen ist, ihr unverwechselbares Lächeln ist noch genau dasselbe, an das alle hier zuerst denken, wenn wir an den Little Smile Mogli denken. Bild vergrößern

September 2012

In keinen Monat fallen so viele Geburtstage wie in den September. Und so wird einmal richtig groß gefeiert. Um ein tolles Fest in Little Smile zu machen braucht es gar nicht viel, Kuchen, Eiscreme und viel gute Laune. Jedes Kinderhaus hat da etwas zum Programm beizusteuern, die Moonlightgirls etwa ihren modernen Tanz. Freude am Leben und ein big smile auch wenn es nicht immer einfach ist, wer einmal ein Kinderfest hier miterlebt hat, versteht, warum schon im Namen ein Lächeln vorkommt. Bild vergrößern