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Bilder des Monats

Februar 2011

Eigentlich wollte Michael Kreitmeir ja kürzer treten und Verantwortung abgeben aber Menschen, die sich sachkundig und mit ganzem Herzen für Kinder in Not einsetzen sind gerade auch in Sri Lanka selten. Also wurde der Leiter von Little Smile wieder einmal gerufen, als das staatliche Kinderheim in Monuragala Hilfe brauchte. Und so ist der Händedruck zwischen der Parlamentsministerin Sumeda De Jayasinghe und Michael Kreitmeir bei der Eröffnung mehr als nur ein Akt der Höflichkeit. Er ist auch Ausdruck dafür, dass wir in Little Smile bereit sind, nicht nur mit Geld zu helfen sondern auch unser Wissen und unsere Erfahrung zur Verfügung stellen, damit auch Kinder in staatlichen Einrichtungen eine Chance bekommen auf eine bessere Zukunft. Bild vergrößern

Januar 2011

Immer wieder stoßen auch wir an Grenzen, müssen akzeptieren, dass nicht alles machbar ist. Deshalb muss man aber nicht ohnmächtig vor der oft unglaublichen Not kapitulieren! Samadis 2jährige Schwester ist blind, taub und weitgehend gelähmt. Der Vater konnte das wimmernde Wesen nicht ertragen und verlies die Familie. Als er ging zog in die kleine Hütte auch noch Not und Hunger ein. Die nur 6jährige musste da die Pflege des Kleinkindes übernehmen, damit die Mutter als Tagelöhnerin arbeiten konnte. Irgendwann hörte die völlig entkräftete Mutter von Little Smile und machte sich auf den langen Weg. Auch wir können der kleinen Premilla weder das Augenlicht zurückgeben noch ihre Schmerzen wegnehmen aber wir können sie lindern helfen, wir können die materielle Not von ihr und ihrer Mutter nehmen und wir können „der großen Schwester“ eine Chance geben endlich einmal selber auch Kind sein zu dürfen. Und so wurde Samadi das 300. Kind, das hier seit der Gründung 1999 Aufnahme fand. Bild vergrößern

Dezember 2010

Damit kein Kind in einem Viehstall oder hinter Gittern leben muss! Feiern wir nicht Weihnachten in der Erinnerung daran, dass Gott unsere Hoffnung erfüllt und seinen Sohn gesandt hat, um uns zu erlösen? Doch in der Herberge, bei den Reichen und Mächtigen war kein Platz. Und so kam der menschgewordene Gottessohn in einem Viehstall auf diese Welt und zeigte sich zuerst den armen Hirten. Weihnachten mit Sinn verfüllen: zusammen mit den Gefangenen und den Kindern von Little Smile verbrachte Michael Kreitmeir den Heiligen Abend in dem Gefängnis, indem er selbst im August eingesperrte war. Wenige Tage nachdem alle Vorwürfe gegen den Gründer der Hilfsorganisation Little Smile fallen gelassen worden waren, brachte er Hoffnung zu seinen ehemaligen Mitgefangenen, etwas zu dieser jungen Frau, die Niemand hat, dem sie ihren Säugling anvertrauen könnte, als sie ins Gefängnis musste. Michael Kreitmeir macht der Mutter ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk. Ich werde dein Baby aus dem Gefängnis holen, werde ihm einen Platz geben, wo Liebe für Kinder wohnt, bei uns im Kinderdorf Little Smile. Bild vergrößern

November 2010

Wer kennt nicht die vorweihnachtliche Geschichte der Herbergsuche von Maria und Joseph? Immer wieder abgewiesen blieb ihnen am Ende nur ein Viehstall als Zufluchtsort. 2010 Jahre später ist diese Mutter mit ihren zwei Kindern und wenigen Habseeligkeiten ohne Heimat, ohne Zuhause, auf der Flucht vor einem gewalttätigen Mann. Hinter diesem Tor beginnt für diese Menschen in Not ein neues Leben, eines, indem Platz ist für ein Lächeln. Wird diese Frau, diese Mutter den so entscheidenden Schritt wagen, ihr Leben völlig verändern, damit sie und besonders ihre Kinder eine Chance haben? Bild vergrößern

Oktober 2010

Obwohl durch einen Beinbruch behindert lies es sich der deutsche Botschafter Jörg Uwe Plötner nicht nehmen und besuchte das Kinderdorf in Koslanda. Plötner wollte damit die Unterstützung Deutschlands für Person und Werk von Michael Kreitmeir deutlich machen, gerade jetzt, wo es für Little Smile nicht einfach ist. Bild vergrößern

September 2010

Als Anusha vor fast 4 Jahren in Begleitung ihrer Mutter kam und im Kinderdorf nach einem Job gefragt hat, da kannte die junge Frau aus dem Osten Sri Lankas nicht einmal fließendes Wasser. Viel hat sie hier gelernt, kann Englisch, kennt Computer und Internet. Was aber weit wichtiger ist für ihr Leben, sie hat erfahren, dass man Liebe nur bekommt, wenn man sie auch gibt. Ende August verlässt uns Anusha, ihre Eltern haben einen Mann für sie gefunden. Die Kinder nehmen Abschied von ihrer Aka (großen Schwester), wie hier die Betreuerinnen genannt werden und wir werden wieder einen jungen Menschen formen, damit er in der Lage ist Kindern Fürsorge und Liebe zu geben. Bild vergrößern

August 2010

Nach 9 Tagen im Gefängnis kommt Michael Kreitmeir zurück ins Kinderdorf. Sehnsüchtig erwarten die Kinder ihren Lokuthatha, der Ihnen entrissen wurde, weil er nicht bereit war, der Erpressung eines lokalen Ministers nachzugeben. Freilich, die schlimmste Woche seit Gründung des Kinderdorfes hat Spuren hinterlassen und es wird einige Zeit dauern, bis bei Kindern wie Betreuern und auch bei Michael Kreitmeir die Wunden verheilt sind, die dieser massive Angriff auf den Ort des Lächelns geschlagen hat. Bild vergrößern

Mai 2010

Wo Kinder auch Kinder sein dürfen: Jahrelang hat Ranjani, damals selber noch keine 10 Jahre, versucht ihre beiden jüngeren Schwestern Welli und Radika vor der Gewalt betrunkener Männer und auch Frauen zu beschützen. Der Vater war noch vor der Geburt der Jüngsten verschwunden, die Mutter nicht selten tagelang weg um irgendwo Arbeit zu finden. Als Ranjani 11 war wurde sie brutal zusammengeschlagen und beinahe vergewaltigt, dann kamen sie und ihre zwei Schwestern nach Little Smile. Endlich darf Ranjani auch mal schwach sein, kann in der Nacht, beschützt und sicher mit ihrem kleinen Stoffhasen „Bilo“ kuscheln. Bild vergrößern

April 2010

Neujahr in friedlicher Idylle: Der 14. April begann mit einem wunderbaren Sonnenaufgang und endete mit sintflutartigen Regenfällen, Blitzen und Donner. Symbol für das neue buddhistische Jahr 2554, das an diesem Tag begann. Alle Kinder und Betreuerinnen entzündeten pünktlich um 6 Uhr und 58 Minuten gemeinsam das Küchenfeuer um dann in kleinen Gruppen den ersten Tee des neuen Jahres zu genießen. Was immer dieses Jahr 1 nach Ende des Bürgerkrieges bringen wird, nur gemeinsam werden wir hier in Little Smile die vielen Herausforderungen und Probleme der Umbruchszeit meistern können. Gemeinsam heißt auch, dass die älteren Kinder für die Jüngeren Verantwortung übernehmen, wie hier Biola und Madushani für die kleinen „Geschwister“ aus dem Moon-Light-Haus. Bild vergrößern

Januar 2010

Seit 7 Monaten ist der Bürgerkrieg offiziell beendet doch noch immer leben im Norden des Landes Hunderttausende in Lagern, noch immer gibt es Sieger und Besiegte. Zudem: In Zeiten eines sehr emotionalen Wahlkampfes um das Präsidentenamt war Polemik weit häufiger als Worte der Versöhnung, von Taten ganz zu schweigen. Little Smile gibt seine Antwort auf die Fragen und Nöten der Zeit und eröffnet am 13. Januar, knapp 2 Wochen vor den Wahlen, das Krankenhausgebäude in Kalmunai. Nalipa, die moslemische Tamilin und Suramiya, ein singhalesisches Mädchen, reichen sich tänzerisch die Hände bei dem kleinen Fest zur Eröffnung des Gebäudes und weisen so den Mächtigen den einzigen Weg in eine bessere Zukunft für ALLE. Bild vergrößern