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Bilder des Monats

Januar 2018

Mit dem neuen Jahr, genauer am 2. Januar, beginnt auch für die letzten drei im Kinderdorf „Mahagedara“ offiziell der „Ernst des Lebens“, die Schule. Vielmehr, eigentlich sollte die Schule anfangen und die Eltern werden auch kräftig zur Kasse gebeten, denn alles muss natürlich neu sein, nicht nur für die Schulanfänger. Und dann... ja dann fängt die Schule gar nicht an, sondern die machen zuerst mal ein Monat lang – Sportfest. Also haben die Lehrer keine Zeit für die von der ersten Klasse. Sudu und Sandu freuen sich trotzdem am ersten Schultag, was ganz sicher auch daran liegt, dass Sandamini, die als Autistin in eine besondere Klasse gehen soll, mit den Zwillingen zur Feier des Tages ihr Lieblingsessen teilt. Joghurt für drei zum Schul-Fehl-Start.

Dezember 2017

Das Wort „Großfamilie“ bekommt in Little Smile eine ganz eigene Dimension. Umso wichtiger ist es Michael Kreitmeir, dass sich jedes einzelne Kind im Kinderdorf angenommen und verstanden fühlt. Ein Kind in Not ist kein Fall der gelöst werden muss sondern ein Mensch, der Respekt und Achtung verdient. Ein Kinderheim ist nach dem Verständnis von Little Smile keine Aufbewahr- und Versorgungsstation sondern Zuhause, Daheim, der Platz eben, wo Liebe wohnt.

Oktober 2017

Es begann im bayerischen Eichstätt mit einem Pater, der einfach mitriss und eine Jugendgruppe ins Leben rief, die es in sich hatte: Kreis junger Missionare, kurz KIM. Klar wollten wir missionieren, diese Welt besser machen mit der Frohbotschaft eines liebenden Gottes, allerdings umgesetzt in Taten. Nicht über das Gute reden, es tun, war unser Motto. Knapp ein Halbes Jahrhundert bekomme ich Post aus Brasilien. Viel weiter geht es nicht mehr auf unserer Welt. Und doch findet das Kreuz „Licht und Leben“, einst Symbol der Begegnung um Pater Leeb den Weg in den Berg in den Bergurwald von Sri Lanka. Und irgendwie ist das auch folgerichtig, denn der Geist der Liebe des bei der brasilianischen Amtskirche in Ungnade gefallenen Padre Huberto lebt in Michael Kreitmeir und damit in seiner Arbeit für und mit Kindern in Not weiter. Michael Kreitmeir erzählt bei der Sonntagsandacht in der Urwaldkapelle von seiner Zeit bei KIM, von einem tollen Pater und wie das zusammengeht, ein Kreuz mit Licht und Leben.

September 2017

Alle Jahre wieder gibt’s am 18. September gleich  3 x Grund zum Feiern im Bubenheim auf Hill Top. Die Zwillingsbrüder Mikel und Robin wurden in diesem Jahr 19, während Michael Kreitmeir ein paar Jahre mehr an Lebenserfahrung zum Fest mitbrachte. Wie immer gab es Selbstgemaltes als Geschenk. Überwiegend wurden Elefanten dargestellt, kein Wunder, haben die häufigen, nächtlichen Besuche dieser gigantischen Tiere in Hill Top bei den Buben doch einen starken Eindruck hinterlassen. Und die Betreuerin Bawani hatte natürlich einen Kuchen besorgt, rosa und mega süß.

August 2017

Wie man sich bettet so liegt man. Ohne die Einnahmen durch die Gewürzplantagen, besonders durch Pfeffer könnte Little Smile bei weitem nicht so vielen Kindern in Sri Lanka helfen. Kein Wunder, dass sich in der Haupterntezeit im August sehr viel in und um Little Smile um den Pfeffer dreht. Letztlich verdanken auch die beiden Zwillingsmädchen Sudu und Sandu diesem Gewürz eine ganze Menge. Warum also nicht a bisserl Werbung machen für die scharfen Kugeln.

Juli 2017

Auch in Sri Lanka bedeutet Ferienzeit, dass viele Menschen auf der Suche sind nach dem idealen Ort der Entspannung. Überfüllte Busse, verstopfte Straßen und volle Strände gehören inzwischen auch in Sri Lanka zum Juli. Die Kinder von Little Smile haben es da gut! Nur ein paar Schritte vom Kinderdorf entfernt beginnt mit dem Naturschutzgebiet „Little Smile for Nature“ eine Welt voller Wunder, weit weg von Hektik und Lärm. Warum also in die Ferne schweifen...

Juni 2017

Immer am 3. Sonntag im Juni wird in Sri Lanka „Vatertag“ gefeiert. In einer Gesellschaft, die von Männern domminiert wird, entscheidet der Status des Vaters häufig über die Zukunft der Kinder. Frauen, die von ihren Männern verlassen werden, geraten schnell in den Kreislauf von Not und Elend und werden zudem von der Gesellschaft häufig geächtet. Kinder ohne „vorzeigbaren“ Vater haben es schwer, sehr schwer. Wen wundert es da, dass dem Tag des Vaters ein hoher Stellenwert zukommt, gerade auch bei Kindern, die ihren leiblichen Vater „verloren“ haben. Also gibt es im Kinderdorf am 18. Juni ein Fest für „Lokuthatha“ und für dessen Vater, den Opa. Wenige Tage später wird Michael Kreitmeir nach Deutschland fliegen um seinem Vater die Grüße und Wünsche der Kinder von Little Smile zu überbringen.

Mai 2017

Den Vater teilen mit über hundert Geschwistern in Sri Lanka. Einfach ist das nicht, aber wenn man dann herkommt und diese unglaubliche Little Smile Familie erlebt, ja ganz schnell Teil von ihr wird, dann wird der Verzicht auf den Vater auch im Rückblick leichter. Kurz nach Marcos Geburt war Michael Kreitmeir nach Sri Lanka gegangen, viel hat der heute 20jährige nicht von seinem Vater gehabt. Umso wichtiger, dass ihn nun sein „großer Bruder“ Manuel mitgenommen hat auf diese Reise in eine andere Welt, die Manuel von vielen Besuchen hier kennt. Marco war das letzte Mal hier vor sage und schreibe 7 Jahren. Und so erlebte er Little Smile und besonders die Kinder hier aus einer völlig anderen Perspektive, nämlich als Ayya, als „großer Bruder“. Hoffentlich, so der Wunsch der Kinder, wird es nicht wieder so lange dauern, bis sich die zwei Ayyas wieder gemeinsam hier sehen lassen.

April 2017

Wiedersehen am Fest zum singhalesischen Neujahr! Madushani und Ranjith, zwei Ehemalige und doch auch über 20 immer noch Little Smile Kids. Während Madushani sich in einer Privatschule auf die Prüfung zur Universität vorbereitet, lebt und arbeitet Ranjith in unserer Farm in Dikkapitiya. Das Kinderdorf „Mahagedara“ macht gerade auch als Treffpunkt erwachsengewordener Little Smiler seinem Namen als „Zentrum der Familie“ alle Ehre.

März 2017

Wer ist die Nächste? Mehr als 15 Kandidatinnen kamen in Frage und dann ging es unentschieden aus zwischen zwei recht unterschiedlichen Mädchen. Am selben Tag wurden Monisha mit 16 Jahren recht spät und Abi mit gerade mal 12 ziemlich früh zu „big girls“. Dieses besonders in der tamilischen Kultur sehr wichtige Fest der „ersten Regelblutung“ markiert im Leben eines Mädchens in Sri Lanka einen bedeutenden Einschnitt. Leider ist dieses Fest vielfach zu einem Fress- und Saufgelage verkommen, nicht so jedoch bei uns im Kinderdorf. Der 25 März 2017 gehörte ganz unseren zwei neuen Großen.